Länder-Infos El Salvador

Grenzen erfahren!

 

In Teil zwei der Krad-Vagabunden-Weltreise geht es abseits der ausgetretenen Pauschal-Tourismus-Pfade durch Süd-Ost-Asien, im Himalaya in atemberaubender Hochgebirgslandschaft über die höchsten Pässe der Erde und durch heikle Länder wie Pakistan, Iran und Irak.

Die Gratwanderung zwischen Zivilcourage und eigenen Werten einerseits und Respekt vor fremden Kulturen und Sitten andererseits fällt Ihnen oftmals frustrierend schwer. Gleichzeitig prägt sie zusammen mit vielen anderen Herausforderungen aber auch ihre „innere Reise“.

So manches mal steht der Erfolg der Weltumrundung auf der Kippe. „Zähne zusammenbeißen“ wird zum geflügelten Wort!

Außerdem gibt es wieder viele anschauliche Einblicke in die Licht- und Schattenseiten des Lebens „on the road“: Mühsamer Reisealltag, skurrile Anekdoten, Sorgen, Frust und Entbehrungen, aber auch Glück, Freiheit und überwältigende Gastfreundschaft.

Wo andere Reisebücher enden, schweigen sie die letzte große Herausforderung nicht tot: Heimkehr und Resozialisierung kosten Überwindung und viel Kraft.

 

Als Ebook und Taschenbuch (auf Wunsch mit Widmung) in unserem Shop erhältlich.

 

Einreise

 

Einreise war sehr einfach. Kurzes Interview, Daten werden im Computer erfaßt, es gibt keinen Stempel in den Reiepaß.

Keine Gebühren.

 

Ausreise

 

Auch hier wieder: Erfassung der Daten im Computer. Keinen Stempel in den Paß.

 

 

Kfz-Einfuhr

 

Man benötigt Kopien vom Reisepaß (inklusive CA4-Visum-Stempel), Kfz-Schein, Führerschein und dem Kfz-Ausfuhr-Dokument aus Guatemala.

Diverse Angaben zum Motorrad werden erfragt, die Fahrgestellnummer (VIN) wird am Krad überprüft und das Gepäck oberflächlich durchsucht.

Man bekommt ein Dokument bzgl. der vorübergehenden Motorrad-Einfuhr.

Die Dauer ist auf 60 Tage begrenzt.

Keine Gebühren!

 

Kfz-Ausfuhr

 

Schon mehrere Kilometer vor der Grenze mußten wir unser Permit abgeben, nachdem wir es kopiert hatten. Die Kopie wurde dann gestempelt und wir mußten eine Kopie der gestempelten Kopie machen. Letztere wird dann bei der eigentlichen Ausreise abgegeben.

Keine Gebühren.

 

 

Kfz-Versicherung

 

Der Abschluß einer Kfz-Versicherung ist in El Salvador NICHT Pflicht.

 

 

Verkehr

 

Wir haben den südlichen Grenzübergang bei Pedro de Alvarado/La Hachadura genommen.

Direkt hinterm Zoll knöpften uns kommunale Beamte 5 USD Straßenbenutzungsgebühr ab.

War zwar ärgerlich aber amtlich: es gab ein fettes Schild, der Typ hatte ein passend beschriftetes Polo-Hemd an und wir bekamen eine offizielle Quittung.

 

Anzahl Bullenkrontrollen und Strafmandate in El Salvador: null!

 

Es gab vergleichsweise wenige Bodenschweller (Topes), dafür umso mehr Gullis ohne Deckel, die wirklich lebensgefährlich waren!

 

 

(Wild) Campen

 

Wild campen wäre möglich gewesen, war uns aber grundsätzlich in El Salvador zu gefährlich.

Möglichkeiten zum offiziell campen gab es einige sehr wenige.

 

 

Sicherheit:

 

Die Heimat der Mara Salvatrucha IST GEFÄHRLICH!

Als wir gerade ins Land kamen verkündete eine Tageszeitung einen Schnitt von 10 Mordopfern pro Tag für das laufende Jahr.

Indirektes Indiz für die Gefährlichkeit sind auch hier die Sicherungsmaßnahmen der Einheimischen, die noch drastischer und umfänglicher ausfallen als in Guatemala.

Nach Einbruch der Dunkelheit waren die Straßen menschenleer.

 

Straßen-ATMs meide ich überall und würde in einem Land wie El Salvador niemals freiwillig Geld an einem offenen Geldautomaten ziehen, wo mir zig Leute bei zuschauen können. Leider sind in El Salvador ALLE Geldautomaten in der Außenwand von Banken.

 

 

WIFI

 

In den Hostels gab es überall WIFI. In einem Hotel hatten wir keins.

Auf nur vier Übernachten bezogen ist das natürlich keine repräsentative Aussage.

 

 

Kosten

 

Lebensmittel und Alk kosteten ziemlich exakt so viel wie in Guatemala. Ersteres damit weit weniger als in Deutschland.

Benzin schlug mit 80 EUR-Cent zu Buche. (zum Vergleich damaliger Preis für 1 Liter Super in Deutschland: 1,51 EUR)

Unterkünfte waren in El Salvador überraschend teuer im Vergleich zu Guatemala: wir haben bei vier Übernachtungen immer zwischen 20 und 22 USD (15 bis 16 EUR) bezahlt.

Zumindest in Santa Ana gab es dafür mit dem Casa Verde allerdings auch das beste Hostel, in dem wir je waren!

An der Küste wurden gar mindestens 40 USD aufgerufen, was definitiv außerhalb unseres Budgets lag!

 

 

Waren diese Infos nützlich für Dich?

Falls Du Dich revanchieren möchtest, würden wir uns freuen!

Siehe: HELFT UNS

 

 

In unseren Büchern nehmen wir Euch mit in das Leben der Krad-Vagabunden.

Licht- und Schattenseiten des Dauerreiselebens, das weit von einem niemals enden wollenden Urlaub entfernt ist.

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