Koffer (45 Liter Touratech)

Wie aus anfänglicher Enttäuschung tiefe Liebe wurd.

Dank Herbstkoller haben wir im November 2009 so manche Toure gefahren, jahreszeitgemäß inklusive reichlich Regen.  

Dabei stellte sich heraus, dass die kürzlich bei Touratech bestellten Koffer nicht dicht sind.

Nachtrag vom August 2011 nach über einem Jahr auf Weltreise:

 

Pragmatische Lösung: in die "tiefste" Ecke ein Loch gebohrt, damit das Wasser im Koffer abfließen kann.

Damit ist das Thema Undichtigkeit zu einem sehr überschaubaren geworden, dass nach zig Stürzen und den daraus resultierenden Deformierungen wahrscheinlich eh in diesem geringen Maße aufgetreten wäre.

 

 

Nachtrag September 2012:

 

Mittlerweile denke ich um einiges besser über die Touratech-Koffer.

 

Nach wie vor halte ich es für schlecht gelöst, dass so viele Schrauben ins Innere der Koffer ragen und damit so manches im Koffer sich auf Dauer daran wund scheuert. Das könnte man anders lösen.

Ich hab mittlerweile alles gepolstert und abgeklebt.

 

Die Befestigung mittels "Plastik-Puk" halte ich mittlerweile für die beste, die es gibt.

Außerdem haben die Kisten Dutzende von Stürzen weg stecken müssen und sind noch immer im Rennen. Okay, wir mußten ein paar mal schweißen (was nicht lange hält) und haben bei einer mittlerweile ein Blech auf ganzer Breite eingenietet (das gut hält), aber diese Reparaturen sind, wie gesagt, vielen Stürzen geschuldet, die diese Kisten in einem Maße weggesteckt haben, das unsere Erwartungen übertrifft.

 

März 2013: Risse im Koffer und wie man sie am besten "on the road" repariert

 

Stürze gehören auf üblen Pisten und Dergleichen zum Fernreise-Alltag . Zumindest für uns.

 

Da bleiben Risse in den Koffern, trotz guter Materialstärke und -Qualität nicht aus.

Je höher die Geschwindigkeit beim Sturz, desto höher die Chancen, dass der Koffer sofort beschädigt ist.

Wir stürzen in der Regel bei langsamen Geschwindigkeite in schwierigen Passagen.

Da stellen sich die wahren Schäden erst einige Zeit später ein.

In der Regel sind es Risse in der Kofferwand im Bereich der "Pucks" (= der Aufnahmen).

In Mittel- und Südamerika haben wir uns einige Male auf die mühsame Suche nach einem Aluschweißer begeben. Die sind in Entwicklungsländern nicht gerade an jeder Ecke zu finden. Wer Stahl schweißen kann, kann noch lange kein Alu schweißen.

Jedenfalls haben wir Simons Koffer drei- oder viermal schweißen lassen und wirklich lange gehalten hat es nie.

Das Problem ist, daß die Schweißnaht ja auf den Riss aufgesetzt wird und somit zum Beispiel das Bestigungs-Alu-Rad nicht mehr plan aufliegt.

 

In Chile haben wir dann das erste mal statt erneutem Schweißen ein Blech in den Koffer eingenietet. Das hält bis heute tadellos! 40.000 km mit hohem Rüttel-Pisten-Anteil.

 

In Kambodscha war dann auch der andere Koffer von Simon mal wieder massiv eingerissen und wir haben das Ganze großflächig mit Blechen vernietet.

 

Das Foto haben wir leider erst aufgenommen, als wir schon die Polsterungen für Schrauben etc. mit schwarzem Panzerband abgeklebt hatten. Das Prinzip ist hoffentlich trotzdem zu erkennen.

Stand: 01-2020

Meine Koffer haben mittlerweile rund 400.000 km runter - komplett unter Fernreisebedungen mit viel Piste und notorischer Überladung oder in heimischen Gefilden randvoll mit Büchern für Vortragsreisen, was ebenfalls eine genadenlose Überladung darstellt.

Die Stürze, die diese Kisten hinter sich haben kann keiner mehr zählen.

Unzerstörbar und für ein "ewiges Leben" gebaut. Klasse.

Grenzen erfahren!

 

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