Venezuela - Anfang Mai 2011

Wir hatten lange überlegt, ob wir einen Abstecher nach Venezuela machen sollten. Um es vorsichtig auszudrücken: Chavez undiplomatischen Eskapaden und das politische Klima im Land sind neben der allgemeinen Sicherheitslage eher Argumente gegen einen Besuch.

Wir konnten dennoch nicht der Versuchung widerstehen, uns das Land anzuschauen, das laut unserem Reiseführer dafür bekannt ist, daß es mehr Schönheitsköniginnen hervorgebracht hat, als irgendein anderes.

 

An der Grenze erleben wir eine Überraschung: der Soldat der Nationalgarde schüttelt uns erstmal die Hand und begrüßt uns auf Englisch in Venezuela! So nett wurden wir an noch keiner einzigen Grenze auf unserer Reise empfangen.

 

Auch vom Fahrzeugimport weiß Simon „Unglaubliches“ zu berichten: genau wie in Mittelamerika mußten auch diesmal wieder zig Kopien von allen möglichen Dokumenten angefertigt werden. Der große Unterschied: diesmal haben das freundliche Beamte selber gemacht und umsonst war es zudem! Wir können so viel Entgegenkommen nach den lästigen Erfahrungen in Mittelamerika gar nicht fassen!

 

Standart-Verfahren bei den Krad-Vagabunden: während einer sich mit dem Papierkram rumschlägt (heute ist das Simon), bewacht der andere die Motorräder. Während ich die Zeit tot schlage, werde ich im 5-Minuten-Takt von Einheimischen in Venezuela willkommen geheißen und zu den technischen Daten und zum Wert der Motorräder befragt. Wir haben uns angewöhnt bei solchen Gesprächen tiefzustapeln, um den Anreiz für einen Diebstahl gering zu halten. Mein Argument, die Kräder seien nicht mehr im besten Zustand und deshalb nicht viel wert, wirkt hier lächerlich. Ich staune, was hier so rumfährt. Dagegen ist der Fuhrpark auf Cuba super in Schuß: nahezu ausschließlich alte Ami-Schlitten, die regelrecht am verrotten sind. Die Karren sind dermaßen rost-zerfressen und abgewrackt, daß man sich wundert, das so was noch fahren kann. Die Folgerung, daß solche Schrottkarren wohl kaum verkehrssicher sind, treibt mir den Angstschweiß auf die Stirn. Mit diesen fahrenden Zeitbomben werden wir gleich die Straße teilen. Au weia!

 

Die beiden Autos auf den Fotos gehören zu den besseren Exemplaren. Altes Leid: als die Ultra-Schrott-Karren-Parade an mir vorbeirollte, hatte ich keinen Fotoapparat zur Hand.

Daß hier so viele alte Ami-Sprit-Fresser rumfahren liegt übrigens daran, daß der Benzinpreis in Venezuela sehr niedrig ist.

 

Um in den Genuß des billigen Benzins zu kommen, muß man jedoch erstmal eine Tankstelle finden, die Benzin hat. Die erste winkt uns weiter. An der zweiten soll es angeblich auch nix geben. Wir sind ratlos und machen erstmal Pause. Irgendwann taucht dann doch noch ein mißmutiger Tankwart auf, der unsere Motorräder befüllt.

Beim zahlen kann ich es kaum glauben: der Liter kostet hier umgerechnet unglaubliche 0,6 (EUR)-Cent.

Für 19 Liter zahlen wir spektakuläre 12 Cent!

Diesel liegt übrigens bei 4 EUR-Cent pro Liter.

Aus dem Gebiet des Lago de Maracaibo kommt ein erheblicher Teil des von Venezuela geförderten Erdöls. Der Anblick der sich uns bietet ist krass: ich habe noch nie eine so zugebaute Wasserfläche gesehen. So weit das Auge reicht ragen Hunderte von Fördertürmen und anderen Konstrukten aus der 150 km langen Lagune.

Am West-Ufer des Lago de Maracaibo einen Spot zum wild zelten zu finden ist nicht allzu schwer. Die Hitze und die Mückenplage machen den Platz allerdings nicht gerade zu einem der tollsten, die wir je hatten. Daß wir uns das antun, hat aber einen Grund: an der Lagune gibt es ein spezielles Naturphänomen: all-nächtlich blitzt es hier, ohne zu donnern. Zur besten Jahreszeit (die jetzt natürlich gemäß Murphy´s Law nicht ist) wird die Nacht bis zu 180mal pro Minute erhellt.

Aber heute Abend blitzt es überhaupt nicht! Wir gehen irgendwann enttäuscht ins Bett.

Als ich nachts mal austreten muß, schaue ich beim pinkeln gedankenverloren in den Himmel und da sehe ich es: einmal, zweimal, dreimal blitzt es! Ha, ich hab es gesehen! Ein viertes Blitzen wird alledings von Donner gefolgt, was ich geneigt bin, zu ignorieren. Wenige Minuten später prasselt der Regen auf unser Zelt und mir kommen leichte Zweifel, was ich denn nun erblickt habe.

 

Am nächsten Morgen müssen wir ein triefend nasses Zelt einpacken. Das ist lästig, da wir schon wissen, daß wir die nächsten Nächte im Hotel schlafen werden. Länger als einen Tag darf das Zelt aber naß nicht eingepackt bleiben, weil es sonst anfängt zu schimmeln. Wir werden also mal wieder eine Lösung finden müssen, es später trocken zu bekommen.

Es geht in die Berge!

Zum ersten mal erblicken wir die Anden, die uns nun für viele Monate „begleiten“ werden.

 

Auch wenn sie hier noch nicht allzu hoch sind, so ergreift uns das Bild dennoch.

Die Anden sind für mich DAS Symbol für den Südamerika-Teil unserer Reise!

Aber hier in den Bergen fangen auch die Probleme an: in den nördlichen Anden (Venezuela, Kolumbien und Ecuador) ist jetzt Regenzeit. Das bekannte Wetterphänomen „la Niña“ hat dieses Jahr außergewöhnlich heftig zugeschlagen. In Kolumbien hatten wir schon Meldungen von 50 Erdrutschen in einer einzigen Woche gehört. Dort waren vor einigen Tagen noch praktisch alle Fernstraßen durch Erdrutsche, Auswaschungen und Ähnliches blockiert.

Auch hier in Venezuela fehlen oft unvermittelt Stücke aus der Straße. Träumen beim Krad-Fahren hätte hier fatale Folgen. Immer wieder geht es durch Wasser, das über die Straße fließt und durch Schlamm-Passagen. Irgendwann geht es dann gar nicht mehr weiter. Wir müssen ewig weit zurückfahren und mühsam eine Alternativ-Route suchen, die angeblich passierbar sein soll.

Die Halbwertzeit solcher Aussagen ist hier in den Anden in der Regenzeit allerdings sehr kurz! Deshalb sind wir froh, daß wir es tatsächlich bis zu unserem Ziel schaffen: Merida.

 

 

 

 

 

Merida ist die Anden-Perle Venezuelas: umringt von eindrucksvollen Bergen.

Von vielen der Hostels hat man vom Balkon spektakuläre Ausblicke.

 

 

Die Stadt ist gut für einen netten Spaziergang.

Vor allem lockt sie aber mit zwei Welt-Klasse-Attraktionen.

Die eine ist die längste Drahtseil-Bahn der Welt. Zu unserer Enttäschung müssen wir feststellen, daß die Teleferico seit längerem renoviert wird:-(

Die andere Sensation ist zum Glück geöffnet: die Heladeria Coromoto. Einige Hundert Eissorten sind hier schon im Angebot gewesen. Genug, um ins Guiness-Buch der Weltrekorde Eingang zu finden. Zusammen mit Michael und Tanja, die wir schon einige male auf der Reise getroffen haben und einem weiteren deutschen Fernreisepärchen aus Osnabrück machen wir uns mutig ans Eissorten-Testen. Jeder muß sich mindestes ein Bällchen der eher gewagten Sorten holen. Hier nur ein paar der Test-Erkenntnisse: Die Sorten „Bier“ und „Käse“ sind überraschend wohlschmeckend. Über „Tomate“ und „Champion mit Wein“ gehen die Meinungen weit auseinander.

 

Die Geschmacksrichtungen „Lachs“ und „Hamburger“ findet nur einer aus dem siebenköpfigen Tester-Team lecker (siehe Foto).

Ein Dutzend Geschmacksrichtungen hätte ich gerne mal probiert.

Einfach um rauszufinden, ob sie wirklich so übel schmecken, wie sie sich anhören. Und für die weniger wissenschaftlich orientierten Reisenden bietet diese Eisdiele sager richtig viele lecker klingende Sorten.

Aber wer würde sich schon die Chance zur geschmacklichen Horizont-Erweiterung, von der man noch in Jahrzehnten berichten kann, leichtsinnig entgehen lassen, indem man was lecker klingendes bestellt?

 

Da mindestens einer der Krad-Vagabunden ja noch nicht das besondere Naturphänome des Lago de Maracaibo gesehen hat, beschließen wir, nochmal zum See runter zu fahren. Was sich so einfach anhört, ist in Wirklichkeit nicht ohne. Wir haben keine gute Landkarte und das GPS ist auch nicht wirklich routingfähig in dieser Gegend. So kommen wir mal wieder unfreiwillig zu mehr Abenteuer als uns lieb ist: wir irren stundenlang auf immer schlechter werdenden Feldwegen durch die Berge und sind einfach nur froh, daß wir nicht steckenbleiben oder durch den Regen und damit einhergehenden Erdrutschen von der Zivilisations abgeschnitten werden.

Als wir nach einer gefühlten Ewigkeit endlich wieder auf der richtigen Straße sind und dank Dauerregen mittlerweile auch die besonders stimmungs-sensieblen Stellen des Körpers pitschepatschenaß sind, gibt es ein unerwartetes Goody: ein Faultier überquert vor uns die Straße. Diesen skurrilen und scheuen Gesellen durchnäßt und aus der Nähe zu sehen, entschädigt für manches an diesem Tag!

 

 

 

 

 

 

 

Ein donnernder brauner Wasserfall verleitet uns zum kurzen Foto-Shooting.

Einige 100 Meter weiter tosen die Fluten eines Flusses über die Straße. Wir beobachten mehrere Autos bei der Durchfahrt, die dabei erheblich von der Ströhmung mitgerissen werden. Das ist mit Motorrädern nicht zu schaffen. Grund genug für uns, diesen anstrengenden Tag zu beenden, ein paar Kilometer in die letzte Stadt zurück zufahren und im letzten Licht ein Hotel zu suchen.

 

 

 

 

Die kleine Stadt mit der großen Kirche entpuppt sich als ganz nett und alle wollen uns bei der Quartiersuche helfen.

 

Ein Motorrad-Fahrer wird kurzerhand von der Polizei „verhaftet“ und muß Simon auf dem Soziussitz von Hotel zu Hotel fahren, während ich die Motorräder bewache und so gut es geht die üblichen Fragen beantworte und als Fotomodell herhalte.

Am nächsten Morgen scheint die Sonne und wir sind guter Hoffnung, daß unser Hindernis zumindest kleiner geworden ist. Und siehe da: als wir ankommen, ist nur noch ein kleines zahmes Flüßchen übrig, das man trockenen Fußes überqueren kann.

Wir haben wieder etwas gelernt: Straßen können in dieser Region innerhalb kürzester Zeit unpassierbar werden. Aber mit ein bißchen Geduld löst sich das Problem genauso schnell wieder auf. Naja, mit Erdrutschen und weggebrochenen Straßen funktioniert es vermutlich nicht ganz so einfach.

Zur Veranschaulichung hier noch zwei Vorher-Nachher-Bilder:

Bevor wir Venezuela verlassen, wollen wir unsere Tanks und Kanister noch ein letztes mal zu diesem unglaublichen Preis auffüllen. Es ist jedoch unmöglich in den nächsten Stunden eine Tankstelle zu finden, die Benzin hat und bei der nicht bis zu 100 Autos Schlange stehen.

Als wir uns am Straßenrand kurz beratschlagen, hält ein Autofahrer und fragt, ob wir Sprit bräuchten. Er habe selbst eine V-Strom und wir sollen im folgen.

2 Minuten später stehen wir auf dem Bauhof eines Freundes unseres Retters und werden aus einem großen Kanister per Schlauch betankt. Für lau versteht sich! Die beiden überschlagen sich vor Hilfsbereitschaft. Wir „müssen“ unsere Wasserflaschen auffüllen und bekommen noch den Weg zu einem Grenzübergang erklärt, der uns einige Kilometer spart im Vergleich zu dem, den wir eigentlich nehmen wollten.

Ein sehr schönes Erlebnis, das uns noch einige Kilometer lang lächeln läßt!

Anfangs fährt sich die Abkürzung ganz gut. 30 km vor der Grenze wird die Straße jedoch mal wieder schlechter und wir quetschen uns an einer viele Kilometer langen LKW-Schlange vorbei. Als wir deren Anfang erreicht haben, stehen wir vor einer von Militär bewachten Schranke. Hier ist freundliche Kommunikation und Charme gefragt. Da muß Simon ran!

Scheinbar wird die Straße geteert. Aber der Ober-Soldat wäre bereit, uns durchfahren zu lassen, wenn Simon ein Geschenk für ihn hätte. Simon lacht, sagt, sie habe kein Geschenk und fertig! Wir können fahren. Gewinnertag! So denken wir zumindest in diesem Moment.

 

Eine Stunde später quälen wir uns durch ein verstopftes Örtchen und fahren über die Venezuelanische Grenze, ohne angehalten zu werden. „Super“ denke ich: da haben wir doch glatt die Ausreisegebühr von rund 15 EUR (für uns beide zusammen) gespart! Daß wir keinen Ausreisestempel haben und unser Motorrad-Permit nicht gecancelt wurde, stört mich nicht. Schließlich haben wir nicht vor, in nächster Zeit nochmal nach Venezuela zu reisen. Leider fehlt es an einem richtigen Grenzposten auf kolumbianischer Seite, so daß wir plötzlich ziemlich verstört anhalten. Wir sind offensichtlich in einer Stadt in Kolumbien. Ohne Einreisestempel! Das wird bei der Ausreise garantiert Ärger geben. Also wieder zurück. Am Grenzfluß gibt es nur ein Zoll-Häuschen. Und der Zoll hat ja nichts mit der persönlichen Einreise zu tun. Aber wenigstens können sie uns erklären, daß wir an diesem Grenzübergang keine Stempel bekommen können. Wir müssen nach San Antonio weiterfahren. Das ist der Grenzübergang, den wir ursprünglich nehmen wollten.

 

Die zwanzig Kilometer bis dahin sind mühsam. Zweiter Anlauf: auch hier fahren wir wieder ungestoppt über die Grenze Venezuelas. Zum zweiten mal an diesem Tage freuen wir uns! Zum zweiten mal an diesem Tage freuen wir uns zu früh! Auf der kolumbianischen Seite finden wir sofort den Schalter für die Einreise. Aber der Beamte weigert sich, uns einreisen zu lassen, solange wir keinen Ausreisestempel aus Venezuela haben! AAAAARRRRGGG!

Also wieder rauf auf die Esel und rüber an die andere Grenze. Ausreisegebühr bezahlen, Motorrad exportieren, Ausreisestempel holen und wieder retour zur kolumbianischen Grenze.

 

Kurz hinter Cucuta mieten wir uns für 5 EUR ein Doppelzimmer in einer Trucker-Absteige.

 

Nebenan gibt es ein „Büdchen“, wie man in Köln sagen würde. Dort lernen wir den Kolumbianer Raul kennen, einen pensionierten Computer-Fachmann. Raul hat 15 Jahre in Köln gelebt und unter anderem das Rechenzentrum von Ford geleitet. Köln scheint abgefärbt zu haben: er hat mehrere Häuser in dem Luxus-Getto auf der anderen Straßenseite, aber sein „Feierabend“-Bierchen trinkt er jeden Tag am Büdchen:-)

Er kriegt sich gar nicht mehr ein, Leute aus „seiner“ Stadt vor sich zu haben. Er spendiert ein Bier nach dem anderen. Dann werden wir zum Essen und noch mehr Bier eingeladen. Das ist Ehrensache für ihn und es fällt uns leicht, diese herzliche Gastfreundschaft anzunehmen.

Raul ist übrigens der Typ mit dem lustigen Hütchen. Der in der Mitte ist Jorge, der Besitzer des Büdchens und gleichzeitig sein eigener bester Gast. Am Morgen unserer Abreise hatte er um 8 schon das zweite Bier des Tages offen. Und den Abend hat er munter mitgezecht, auch wenn er kein Wort unserer auf Deutsch geführten Unterhaltung verstanden hat. Ihm reichte es, im 10-Minuten-Takt ein schwer verständliches aber dennoch löbliches „Prost“ in die Runde einzubringen.

Später liegen wir bier-schwer im Bett, rund um uns rum schnarchen die Trucker und wir sind glücklich mal wieder einen so schönen Reisetag erlebt zu haben: eine kleine Prise Abenteuer, ein paar Widrigkeiten, die wir überwunden haben und vor allem zwei tolle Begegnungen! Das ist Motorrad-Reisen vom Feinsten!

 

Noch ein letzte Wort zu der Behauptung unseres Reiseführers, wonach kein Land der Erde mehr Schönheitsköniginnen hervorgebracht hat, als Venezuela: wir haben beide aufmerksam Ausschau gehalten. Aber nach unserer Meinung belegt Venezuela einen der ganz hinteren Plätze im Vergleich zu den mittelamerikanischen Ländern. Und Kolumbien schlägt seinen Nachbarn in Sachen weibliche Schönheit um Lichtjahre!

 

Spaßeshalber habe ich mir im Nachhinein mal die Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes für Venezuela durchgelesen.

Hier ein paar Highlights:

 

Eine deutliche Gefährdung sowohl für Individual- als auch für Gruppenreisende stellt die hohe Kriminalitätsrate in Venezuela dar. Entführungen zur Erpressung von Geldzahlungen und Überfälle mit Waffengewalt haben zugenommen.

 

In den Gebieten entlang der kolumbianischen Grenze [Anm. Panny: in denen wir uns großteils aufgehalten haben] besteht als Folge des kolumbianischen Binnenkonflikts eine erhöhte Gefahr von Entführungen und anderen Gewaltverbrechen.

Die Grenzregion zu Kolumbien sollte nicht bereist werden. Abgeraten wird auch von der Ausreise nach Kolumbien über den Landweg [Anmerkung Panny: was wir getan haben und was eine vollkommen unkomplizierte Grenze war (mal abgesehen davon, daß wir zweimal einfach unkontrolliert durchgefahren sind)]

 

Es wird dringend geraten:

Kein Camping [Anmerkung Panny: wild campen am Lago de Maracaibo war zeimlich sicher, da es dort so einsam war]

Geld / Kreditkarten: Der Umtausch erfolgt zum staatlich festgelegten festen Kurs zum US-Dollar. Der Tausch von ausländischer Währung auf einem Parallelmarkt ist gesetzlich verboten und darf daher nur in offiziellen Wechselstuben erfolgen. Vor den Angeboten von inoffiziellen Händlern [...] auf der Straße, wird dringend abgeraten. [Anmerkung Panny: Wer diesem genialen Ratschlag folgt, bekommt nur halb so viel für seine Dollar! Mal abgesehen davon, daß wir keine einzige offiziele Wechselstube gesehen haben]

 

Wie immer gilt: mit gesundem Menschenverstand und mit Reise-Erfahrung kann man all diese Risiken minimieren.

Wir haben uns in Venezuela nicht allzu unsicher gefühlt. Dafür waren die Menschen oft herzlich und nett zu uns.

 

Venezuela ist für uns ein heißer Reise-Tip! Das Land ist einfach anders als die Nachbarländer, hat landschaftlich einiges zu bieten und der unglaublich niedrige Spritpreis macht es für motorisiert Reisende zu einem außerordentlich günstigen Land.

hier geht unsere Geschichte weiter: Kolumbien Teil 2